Verbinde dein Herz und deinen Verstand

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Yves Nager - Ein zielgerichteter Begleiter, wie Du die Leidenschaft Deines Daseins erkundet. Yves’ Lebensaufgabe ist es, ein auf Ziele fokussierter Begleiter zu sein, der seine heilende Gabe als Dienst für andere anbietet, und ihnen dabei hilft, sich wieder mit ihren tiefsten Leidenschaften und ihrem wahren Glück zu verbinden. Sein umfassender Hintergrund an Ausbildung und Erfahrungen ermöglicht es ihm, seine Mission als Begleiter zu erfüllen, der es seinen Klienten ermöglicht, wieder zu ihrer eigenen Bestimmung zurückzufinden und in eine tiefere Verbindung zum Leben zu gehen.

Wie fühlst du dich nun, nachdem die Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten vorbei sind?

Bist du erleichtert, dass du mit 2020 ins neue Jahrzehnt gegangen bist und das vergangene Jahr hinter dir lassen konntest, oder fühlst du etwas Melancholie, dass deine Aufregung, Freude und das Wunder von der Magie der Weihnachtszeit vergangen sind?

Hast du dir Ziele oder Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Oder hast du es nicht getan, weil du zu oft nicht in der Lage warst, deine Versprechungen dir gegenüber einzuhalten?

Eunjung und ich waren im letzten Monat in Ägypten und verbrachten Weihnachten und Neujahr im Land der alten Tempel und heiligen Stätten. In der letzten Woche des Jahres 2019 schaute ich in Ägypten auf das vergangene Jahrzehnt zurück und dachte über den vielen Segen, Wunder, Herausforderungen und Schwierigkeiten nach, die damit gleichermassen einhergingen.

Ich hatte auch ein paar Erinnerungen daran, wie ich diese besonderen Tage erlebte, als ich noch ein Junge war. Nachdem die Ferien mit Familie und Freunden vorbei waren, war ich oft traurig, wieder zur Schule zu gehen und zum normalen Tagesablauf zurückzukehren. Viele Jahre später, als mir klar wurde, dass es möglich ist, die Magie der Weihnachstszeit weiter zu erleben, begann ich nach Wegen zu suchen, wie ich einen Funken der Feiertage in meinem Herzen aufrechterhalten kann:

  • Integriere Werte der Festtage wie Dankbarkeit, Wertschätzung, Großzügigkeit und Vergebung in deine alltäglichen Erlebnisse.
  • Finde Wege, dich freiwillig für etwas zu engagieren, für das du eine Leidenschaft hast (Freiwilligenarbeit).
  • Triff dich auf sinnvolle Weise häufiger mit deinen Lieben oder Freunden, die du normalerweise nur ein paar Mal oder noch weniger im Jahr siehst.
  • Lasse ein Stück Weihnachtsdekoration als Erinnerung daran, fröhlich und dankbar zu bleiben.
  • Gönne dir und anderen etwas, das dir und ihnen hilft, das Wohlbefinden weiter zu verbessern.

Nachdem Eunjung und ich Ende Dezember eine zweiwöchige Gruppenreise mit Seelenabenteurern durch antike Tempel und Pyramiden entlang des Nils hinter uns gebracht hatten, blieben wir in einem sehr einfaches Gästehaus auf der Sinai-Halbinsel in der Nähe des Katharinenklosters (St. Catherine Monastery) am Fuße des Berges Sinai

Nach einem festlichen ägyptischen Abendessen zogen wir uns früh in unser kleines Zimmer zurück und teilten gegenseitig, was und wem wir für das vergangene Jahrzehnt dankbar sind, und wir zählten den Segen und die Wunder auf, die wir auf unseren gemeinsamen Reisen erlebten. Danach schrieben wir beide in unser Tagebuch was wir hinter uns lassen und was wir im neuen Jahr schaffen und erleben wollen.

Wir wussten, was wir am ersten Tag des neuen Jahrzehnts tun wollten – auf den Gipfel des Sinai wandern, um zu meditieren und einen spirituellen Raum für das kommende Jahr zu schaffen. Ich wollte zum Sonnenaufgang gehen, jedoch überredete mich Eunjung, die bereits vorher zweimal auf dem Berg Sinai war, zu einer Wanderung zum Sonnenuntergang, weil die Temperatur nachts unter Null fallen kann und beim Sonnenaufgang viel mehr Menschen auf dem Gipfel sind als bei Sonnenuntergang.

Also haben wir am 1. Januar einen Begleiter für die Nachmittagswanderung organsiert, um den ersten Sonnenuntergang des neuen Jahrzehnts auf dem Berg Sinai zu erleben, anstatt wie die meisten Besucher und Reisegruppen am frühen Morgen für den Sonnenaufgang aufzusteigen. Überraschenderweise trafen wir auf einen jungen 15-jährigen Begleiter, Mustafa. Er war ein Beduinenjunge, der in der Gegend lebte, viel Energie hatte und scheinbar mühelos wie eine Bergziege den gewundenen Pfad hinaufging.

Gegen Ende der Wanderung gesellte sich eine weitere Begleiterin zu uns. Ein Kätzchen folgte uns die 750 Stufen entlang, die den letzten herausfordernden Teil des Aufstiegs darstellen. Sie folgte uns den ganzen Weg vom Fuß der Treppe zum Berggipfel und schien uns zu ermutigen, weiterzugehen. Es ist bemerkenswert, wie oft wir eine/n tierische/n Begleiter/in an Kraftorten treffen, der/die uns daran erinnert, dass wir niemals allein sind und immer auf unserem Weg geführt werden.

Während wir an diesem Nachmittag hinaufwanderten, zogen sich Wolken zusammen und der Himmel sah grau aus. Ich wurde immer zweifelhafter, ob wir einen Sonnenuntergang sehen würden. Eunjung erinnerte mich daran, dass sich Dinge unerwartet ändern können und Wunder geschehen. Als wir etwa 45 Minuten vor Sonnenuntergang den 2285 Meter hohen Berggipfel erreichten, fühlten wir uns erschöpft und es war ziemlich kalt.

Es waren noch ungefähr 12-15 andere Pilgerer da, die die Aussicht genossen. Ausgedehnte und eindrückliche Gebirgsketten lagen vor uns, aber mit dem Lichtmangel sah alles ein bisschen langweilig aus. Nachdem wir einige Fotos des Berges mit nur wenig Sonnenlicht gemacht hatten, setzten wir uns hinter Felsen und meditierten. Als wir mit der Meditation begannen, konnte ich die kraftvollen, spirituellen Energien des Ortes spüren.

Wir verbanden die starken Energien vom Berg Sinai und den umliegenden Gebieten mit all den heiligen Stätten, Kraftorten und Portalen, mit denen wir im letzten Jahrzehnt zusammengearbeitet hatten, um so unseren Beitrag zu einem harmonischen und friedlichen Feld um den Planeten zu tun. Es war eine friedliche und freudige Erfahrung am ersten Tag des neuen Jahrzehnts.

Danach bemerkten wir, dass alle gegangen waren und wir begannen auch unseren Abstieg. Vor unserer Meditation hatten wir unseren jungen Beduinenführer gebeten, am ersten Rastplatz unterhalb der Bergspitze auf uns zu warten. Als wir jedoch am Treffpunkt ankamen, wurde uns von einem seiner Freunde gesagt, dass Mustafa immer noch oben auf dem Berg sei. Ich beschloss, die 150 Stufen hinaufzusteigen, um ihn zu finden, während Eunjung unten wartete.

Als ich oben ankam, rief ich nach ihm, aber mir wurde klar, dass außer mir absolut niemand mehr da war. In dem Moment öffnete sich der Himmel und ich wurde in strahlende mehrfarbige Sonnenstrahlen getaucht. Es war, als würde ich träumen. Es gibt keine Worte, mit denen ich diesen Moment beschreiben könnte und wie ich mich fühlte. Ich habe ein kurzes Video gemacht und es auf meiner YouTube Seite gepostet -> https://youtu.be/dktoLb_tHHw

Gerade als die Sonne unterging und ich die Videoaufnahme beenden wollte, hörte ich, wie Mustafa mich rief. Er war auch wieder hochgestiegen, um mich zu finden. In diesem Moment erinnerte ich mich wieder an die Zeit, als ich noch im selben Alter war wie er. Ich war dankbar, dass ich durch seine Gesellschaft die gesamte Wanderung mit kindlichem Staunen und offenem Herzen erlebt habe.

Mustafa und ich machten uns auf den Weg, um uns mit Eunjung zu treffen, die ebenfalls den herrlichen Sonnenuntergang von ihrem Aufenthaltsort aus gesehen hatte. Wir fingen an, gemeinsam den Berg hinunter zu wandern. Nach ungefähr einer halben Stunde wurde es völlig dunkel und wir gingen schweigend mit Taschenlampen und ohne irgendjemanden um uns herum den Pfad entlang. Es war eine monumentale Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Indem ich Erfahrungen von unseren spirituellen Reisen teile, möchte ich denjenigen von euch die diese Worte lesen und die Bilder sehen, inspirierende und ermutigende Botschaften übermitteln, gerade in Zeiten wo es so viele Neuigkeiten von Verzweiflung und herzzerreißenden Ereignissen auf der ganzen Welt gibt.

Ungeachtet dessen, was im Moment dunkel und grau zu sein scheint, glaube ich, dass Wunder geschehen und sich Ereignisse umkehren können und strahlendes Licht wieder auf uns alle scheinen kann, um uns auf den richtigen Weg zu leiten. Wir sind die aktiven Mitwirkenden, wenn es darum geht, Wunder zu manifestieren, indem wir an sie glauben.

Zuletzt möchte ich dir mitteilen, was du selbst tun kannst, um in deinem Leben Wunder für das neue Jahr und das neue Jahrzehnt zu vollbringen:

  • ‚Count your blessings‘ – zähle deinen Segen: Sei dankbar für Erlebnisse und Menschen in deinem Leben. Entweder für dich selbst oder tausche dich mit jemanden aus, der/die auch dankbar ist.
  • Notiere auf einem Blatt Papier, was du loslassen willst und auf einem anderen Blatt Papier, was du in einem erleben und kreieren möchtest.
  • Verbringe Zeit in Ruhe und gehen abseits der ausgetretenden Touristenpfade in der Natur spazieren. Bleibe so still wie möglich und höre hin.
  • Mache ein einfache Ritual mit dem, was du aufgeschrieben hast, zum Beispiel:
    • Verbrenne das Papier (sicher) mit dem, was du loslassen möchtest.
    • Vergrabe das Papier, das deine Absichten enthält, in der Erde.
    • Visualisiere, wie du dich fühlen würdest, wenn das, was du aufgeschrieben hast, wahr geworden wäre.
  • Sei dankbar, öffne dein Herz, und sei empfänglich für Synchronizitäten, die dich auf deinem Weg leiten.

Ich wünsche Dir ein wundervolles Jahr voller Liebe, Gesundheit, Glück, Wohlbefinden, Fülle und Frieden auf Erden

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Es geht darum, bewusst zu leben, seine Gedanken und Gefühle anzuerkennen und sie in Richtung seiner Träume umzuleiten.
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